Bienenschwarm in Mömbris gefunden? Das ist zu tun…

Der Auszugs eines Bienenschwarms ist ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art. Ein neues Bienenvolk wird geboren! Auch Nicht-Imker brauchen wider der Erwartung keine Angst vor einem Schwarm zu haben. In der Regel sind diese sehr friedlich. Ende April bzw. im Laufe des Mai erreichen die Bienenvölker den Zenit Ihrer Stärke. Auch die Natur bietet zu diesem Zeitpunkt ein breites Nektarangebot. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung teilt sich das Volk. Die Altkönigin verlässt mit vielen tausenden Bienen ihren Stock – auch junge Prinzessinnen verlassen mit einem Teil des Volkes die Beute.  Nach einer kurzen Orientierungsphase, sammelt sich die Schwarmtraube an einem geeigneten Ast/Baum. Von nun an starten die erfahrensten Spurbienen auf und suchen eine neue Behausung. Im Schwarmkollektiv zu einer Entscheidung gekommen, bricht die gesamte Traube innerhalb von wenigen Stunden auf und bezieht die neue Unterkunft. Auf ihre Reise nehmen die Bienen Proviant in Form von Honig für etwa 3 Tage und den Wideraufbau Ihres Wabenwerkes mit. Der Imker sieht sich um seine Mühe und Ernte gebracht und versucht die Bienen so zu lenken, dass ein Schwarm ausbleibt. Dennoch lässt es sich nicht immer verhindern, da auch die Bienen ihrem natürlichen Lauf folgen und dem Lenken des Imkers nicht immer nachgeben.

Dem Tode geweiht…

Geschwärmte Bienenvölker die nicht gefunden und dadurch nicht von einem Imker betreut werden, sind dem Tode geweiht! Meist schaffen die Immen es über den ersten Winter, aber schon in einem der folgenden Winter stirbt das Bienenvolk als Ganzes durch eine Vielzahl an Krankheiten – häufig übertragen durch die Varroamilbe.

So helfen Sie dem Bienenschwarm:

Melden Sie sich bei einem Imker in Ihrer Nähe… In der Regel wird er sich um das Bienenvolk kümmern, es einfangen und den Bienen eine kuschelige Behausung spendieren – natürlich gegen ein wenig Honig im kommenden Sommer :). Sollten sie keinen Imker kennen oder ihr Honiglieferant gerade nicht erreichbar sein, melde Sie sich bitte beim Imkerverein Mömbris und setzen einen Schwarm-Alarm ab: info@imker-moembris.de oder telefonisch unter  06029 99 66 63.

Jahreshauptversammlung 2017

Am 28.01. fand die Jahreshauptversammlung am Lehrbienenstand in Mömbris-Daxberg statt. Das Vereinsgebäude war gut besucht und fast bis auf den letzten Platz gefüllt.
Werner Schielke begrüßte die versammelten Imkerinnen und Imker. Gemeinsam bedachte man die im Jahr 2016 verstorbenen Vereinskollegin in einer Schweigeminute.

Anschließend informierte Anita Zitz über die Finanzen des Vereins. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Buchführung und beantragten die Entlastung des Vorstands, welche einstimmig beschlossen wurde. Nach abgeschlossener Völkermeldung informierte die Vorstandschaft gemeinschaftlich über den aktuellen Stand der Behandlungsmittelbestellung. Aktuell ist keine Bezuschussung von Behandlungsmitteln angedacht. Die Bezuschussung soll lediglich für den Nasenheider-Verdunster als Applikator gewährt werden. Eine Bestellung der Behandlungsmittel könnte evtl. aber dennoch über den Kreisverband zustande kommen.

In Zusammenarbeit mit dem Markt Mömbris wird geprüft ob eine partnerschaftliche Aussaat einer mehrjährigen Bienenweide gegenüber der Heimbacher Mühle an der Bundestrasse und dem Fahrradweg realisiert werden kann. Die ersten Signale der Gemeindeverwaltung sind positiv. Weiterhin wurde ein Antrag zur Bezuschussung der Dämmung unseres Imkerheims beim Markt Mömbris vorgebracht. Die nötigen Formalitäten werden derzeit eingeholt.

Die Vorstandschaft appelierte an alle anwesenden Gäste auf eine aktive Mitgliedschaft im Vereinsleben und der Beteiligung an entsprechenden Veranstaltungen des Imkervereins.

 

Tolle Zusammenarbeit beim Arbeitseinsatz

Am 14. Januar 2017 kamen 14(!) tatkräftige Mitglieder um den ersten Arbeitseinsatz im Jahr 2017 in Angriff zu nehmen. Dabei konnten viele Baustellen vorangetrieben oder gar abgeschlossen werden. Zum Beispiel konnten im Innenbereich die Fensterbacken geweißt werden und damit das Grau überdecken. Der Schulungsraum wirkt nun noch ein Stück wohliger… Ein weiterer Trupp schuftete im künftigen Schleuderraum. Hier konnte die Mauer in Richtung Container abgeschlossen und der Großteils des Untergrunds zum fliesen aufbereitet werden.

Im Außenbereich wurde ein Großteil der Böschung zum Weg hin freigearbeitet. Die verwilderte Brombeerhecke, die auch unseren Bienen als wertvoller Spender diente, wurde gerodet und damit ein kleiner Grundstein gelegt um den Hang künftig auch optisch etwas ansprechender anzulegen. Mittelfristig soll hier ein Bienenlehrpfad entstehen bei dem verschiedenste Trachtpflanzen beheimatet und beschrieben sein werden. Weiterhin sollen hier Schautafeln einen Platz finden, die Wanderern einen Einblick in unsere Bienenvölker bieten.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal für die fleißigen Helfer an diesem Tag, aber auch für die tolle Unterstützung aller helfenden Hände im vergangenen Jahr. Neben vielen aktiven Mitgliedern wird unser Imkerverein auch an vielen Stellen von ehrenamtlichen Helfern unterstützt die selbst keine Bienen halten, aber unserem Verein dennoch gerne etwas Gutes tun möchten. VIELEN DANK!

Wechselhaftes Wetter sorgt für hungrige Bienen

Das wechselhafte Wetter der vergangenen Wochen erschwert das Leben der Bienen in weiten Teilen der Region deutlich. Nachdem die Obstbäume und der Raps lange verblüht sind, entsteht an vielen Orten im Landkreis Aschaffenburg eine Trachtlücke. In den Wochen danach schwindet das Nahrungsangebot der Bienen gewaltig. Der Nektareintrag geht deutlich zurück und in vielen Fällen beginnen die Bienen vom bereits eingetragenen Honig zu zehren.

In diesem Jahr traf es die Bienen und damit auch die Imker besonders heftig. Durch das verregnete und wechselhafte Wetter in den letzten Wochen, hatten die Bienen extreme Schwierigkeiten den Nahrungsbedarf zu decken. Zur ausbleibenden Tracht wurden die Lauspopulationen durch die Starkregen so stark dezimiert, dass auch eine Waldtracht weitestgehend ausbleibt. Über diesen langen Zeitraum des ungewöhnlich wechselhaften Sommers, verbrauchten besonders die starken Bienenvölker ihren gesamten Vorrat und mussten durch die Imker bereits zugefüttert werden. Nach einer guten Ernte im frühen Sommer, halten die Imker am Ende der Saison nur wenig gefüllte Honigtöpfe in den Händen.

Der Imkerverein Mömbris möchte in diesem Jahr abermals mit der Aussaat einer mehrjährigen Bienenweide auf die schwierige Situation der Bienen hinweisen und wirbt bei Gartenbesitzern und Landwirten gleichermaßen für eine bunte Wiese mit einem vielfältigen Angebot für Bienen, Hummeln und andere wichtige Insekten. Die Fläche in direkter Nachbarschaft zum Daxberger Friedhof wurde von Bürgermeister Felix Wissel vom Markt Mömbris kostenfrei zur Verfügung gestellt und wird von den Mömbriser Imkern mit Fleiß bewirtschaftet.

Weitere Information erhalten Gärtner und Imker auf der Internetseite www.imker-moembris.de oder bei den sonntäglichen Jungimkerschulungen am Lehrbienenstand in Mömbrix-Daxberg. Die Termine hierfür sind ebenfalls auf der Internetseite ersichtlich.

Ein Ausflug in die Welt der Bienen

Der Kindergarten aus Daxberg und Schimborn besuchen die örtlichen Imker an Ihrem Lehrbienenstand.

Traditionell besuchen die Kindergärten aus dem Markt Mömbris den lokalen Imkerverein um die Bienen und den Honig besser kennenzulernen. In einer Zeit in der Landwirte immer öfter aufgeben müssen und unsere Kinder die Lebensmittel in Plastikverpackungen und nicht mehr in ihrer Urform kennen, ist die Früherziehung in diesem Bereich ein besonderes Anliegen des Imkervereins Mömbris.

Die Kinder vom Farbklecks trotzten dem wechselnden Wetter und unternahmen auch bei Regen eine kleine Wanderung zum Lehrbienenstand. Die Kinder aus Schimborn wurden auf Grund der längeren Wegstrecke mit dem Auto gebracht.
Nach einem herzlichen Empfang, stärkten sich die Kinder mit leckerem Bienenhonigbrötchen.
Anschließend erzählten Werner Schielke und Florian Gehringer (beide Vorsitzende des Imkervereins Mömbris) in sehr kindgerechter Weise, alles über die Welt der Bienen und die Herstellung von goldgelbem Honig. Die kleinen Gäste lernten unter anderem die Arbeit eines Imkers und die Werkzeuge die er dabei verwendet kennen. Fühlen, Schmecken, Riechen, Anfassen und Ausprobieren war unbedingt erwünscht. Dabei konnten die Kinder unter anderem den Imkerhut aufsetzen, echte Bienenwaben und Bienenwachs in der Hand halten und die Bienenkönigin im Schaukasten suchen. Auch der Duft der glimmenden Holzspähne aus dem Smoker hinterliessen bleibende Eindrücke. Natürlich durfte nach einem Blick in den Schaukasten auch das Öffnen eines Wirtschaftsvolkes, also einem großen Volk das zum Honigernte eingesetz wird, nicht fehlen. Die mutigen Kinder konnten dabei das wilde, aber trotzdem sehr geordnete Treiben des Bienenvolkes hautnah erleben.

Die interessierten Fragen der Kinder, wie z.B. „…wo lebt die kleine Biene?“, „…sind Bienen gefährlich?“, „…wie heißen die Männchen und die Weibchen?“ zeigten, dass unsere Kinder einen unverfälschten Blick auf Bienen uns unsere Umwelt genießen. Es gilt die Neugierde gleichermaßen zu stillen und weiter zu fördern um auch in Zukunft – nicht nur im Kahlgrund – den Blick für eine ausgewogene Landschaft zu gewährleisten und unsere Umwelt in Verlängerung dessen zu schützen.

Behandlungsmittelausgabe 2016

Die Behandlungsmittel für alle Mitglieder sind eingetroffen und können am Lehrbienenstand abgeholt werden. Für die Ausgabe sind die Termine zum Imkertreff am Freitag, den 24. Juni 2016 ab 19.00 Uhr oder aber im Rahmen der Schulung am Sonntag, den 26. Juni ab 10.00 Uhr vorgesehen.

Eine Stockwaage für den Lehrbienenstand

Seit einigen Wochen ist der Imkerverein stolzer Besitzer einer Stockwaage. Die Waage am Lehrbienenstand in Daxberg bietet interessierten Imkern nicht nur die Möglichkeit sich über den Trachtverlauf zu informieren. Vielmehr bietet sie die Möglichkeit auch verschiedene Umgebungsvariablen zu beobachten. So wird bspw. die Temperatur und der Luftdruck gemessen. Ein Highlight stellt dabei sicherlich auch die Brutnesttemperatur dar. Über einen Temperaturfühler im inneren des Bienenstocks wird dabei ein Temperaturwert nahe an der Bienentraube gemessen.

Gebaut wurde die Stockwaage von Achim Pfaff aus Geiselbach, der auf seiner Internetseite www.imker-stockwaage.de zeigt mit welchen Materialien eine digitale Stockwaage selbst gebaut werden kann. Attraktiv ist neben der fachlichen Herausforderung dabei auch sicherlich der günstige Preis im Vergleich zu den Waagen der bekannten und namhaften Herstellern. Die Waagen stehen dabei in den technischen Möglichkeiten in Nichts nach. Achim ist an vielen unserer Veranstaltungen zu Gast und beantwortet Euch weitere Fragen.

Die Auswertung unserer Stockwaage findet ihr unter: waage.imker-moembris.de

Einführung in die Imkerei

Am Sonntag, den 10. April führte einer unserer beiden Bienenfachwarte in Person von Ben Kahle gut 50 Einsteiger durchs Bienenjahr. Die Jungimker oder solche die es noch werden wollen, konnten einen Eindruck gewinnen wie ein Einstieg in die Imkerei am besten gelingt und welche Arbeiten zu welchem Zeitpunkt von Nöten ist.

Der kalendarische Anfang eines jeden Jahres ist für die Imker eine eher ruhige Zeit. Die kommende Saison kann in aller Ruhe geplant und das Material entsprechend vorbereitet werden. Dabei werden nicht nur die Bienenbeuten in Stand gesetzt, sondern auch die Rähmchen gereinigt und mit Mittelwänden bestückt. Das ausgeschmolzene Wachs kann von Fachbetrieben zu neuen Mittelwänden umgearbeitet werden. In diesem Jahresabschnitt finden für Imker viele Schulungen und Vorträge veranstaltet, die es oftmals lohnen besucht zu werden um einen Blick über den Tellerrand zu gewinnen. Die Bienen selbst blicken nur selten aus Ihren Behausungen und halten eine strenge Winterruhe. Die Imker versuchen Ihre Neugierde mit vereinzelten Standkontrollen zu stillen und prüfen ob Wind und Wetter die Bienenbehausungen nicht beschädigt haben.

Mit Beginn des Frühjahrs steigt auch die sichtbare Aktivität der Bienenvölker. Mit den ersten warmen Tagen über 13-15 Grad fliegen die Bienen für Ihren Reinigungsflug aus und entleeren die gefüllte Kotblase – Die Wäsche des Nachbarn könnte an dieser Stelle leiden und zum Politikum werden. Neuimker sollten daher vorbeugend aufklären und mit einem Glas schmackhaftem Honig die umliegenden Gartennachbarn gnädig stimmen und auf einen kräftig blühenden Garten durch die Bestäubung der Bienen hinweisen. Die Brutaktivität der Königin steigt nun merklich an und durch das Absterben der Altbienen und der Geburt der Jungbienen ist die Durchlenzung in vollem Gange. Die Bienen finden immer mehr Pollen und sammeln diesen eifrig für die Aufzucht der jungen Bienen. Der Imker kontrolliert nun ob alle Völker gut durch den Winter gekommen sind. Völker deren Königin zu schaden gekommen ist oder schwache Völker werden aufgelöst oder sofern es möglich ist durch andere Bienen verstärkt.

Im weiteren Jahresverlauf können die Bienen auch immer mehr Nektar sammeln. Die anstehende Blüte der Kirsche ist ein Anhaltspunkt den Bienen die Honigräume aufzusetzen. Neben den Kirschen beginnt auch der Raps und einige Zeit darauf viele weitere Obstbäume zu blühen. Unsere Natur bietet den Bienenvölkern nun einen breiten Gabentisch. Speziell im Kahlgrund ist durch eine weitestgehend kleinteilige Landwirtschaft ohne großen Pestizideinsatz eine gutes Nahrungsangebot für Bienen zu finden. Für den Imker startet damit eine der intensiven Phasen im Imkerjahr. Die aufstrebenden Bienenvölker gehen dem natürlichen Drang zum schwärmen nach. Der Imker versucht die Schwarmlust zu durch Anpassung der Bienenbehausung durch Raumgabe und ein Brechen der Schwarmzellen zu verhindern. Zum einen möchte er doch starke Bienenvölker und zum anderen möchte er die Teilung der Völker durch gezielte Königinnenzucht und Ableger-/Jungvolkbildung nach seinen Wünschen zu optimieren und zu kontrollieren. Darüber steht eine der dankbarsten und freudigsten Aufgaben an. Haben Natur und Bienen harmoniert, kann der erste Blütenhonig geerntet werden. Blütenhonige sind eher hell und oftmals sehr cremig. Volle Honigtöpfe zeigen nicht nur, dass das Bienenvolk gesund und stark ist, sondern eine gute Völkerführung durch den Imker.

Nach der Obstblüte herrscht in unserem Gebiet oftmals eine Trachtlücke bis zur einsetzenden Waldtracht. Waldhonige sind dunkel und zähflüssig und im Geschmack etwas rauher und intensiver als Blütenhonige. Mit dem Abschleudern der Waldhonige beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Varroamilbe konnte sich in den großen Brutfeldern der Bienen kräftig vermehren. Das erfordert wichtige Eingriffe des Imkers. Mittels organischen Säuren, die auch in der freien Natur vorhanden sind, versucht der Imker den Bienen unter die Arme zu greifen die Milbenlast zu dämpfen um eine gesunde Aufzucht der Winterbienen zu ermöglichen. Unterstützt man die Bienen in der Bekämpfung der Varroamilbe nicht,  schädigen die Milben die junge Brut so stark, dass viele Bienen verkrüppelt geboren werden und ihren angedachten Aufgaben nicht nachkommen können. Das Volk droht zu kollabieren und in seiner Gesamtheit abzusterben. Desweiteren ist die Varroamilbung auch für die Verbreitung verschiedenster Krankheitserreger verantwortlich, die für die betroffenen Bienenvölker eine existenzielle Gefahr darstellen. Aktuell sind abgeschwärmte Bienen, die sich in der freien Natur eine Behausung suchen, oftmals nicht lange überlebensfähig, da sie der Varroamilbe keinen Einhalt gebieten können. Die Bienezucht versucht seit geraumer Zeit Bienen zu züchten die sich deutlich stärker gegen Varroen wehren können, allerdings ist der Durchbruch trotz erwiesener Erfolge in der Breite noch nicht geschafft.

Zum gleichen Zeitraum beginnt der Imker seine Völker mit Futtergaben für den Winter vorzubereiten und den entnommenen Honig auszugleichen. Die Bienen stürzen sich bei ausbleibendem Nahrungsangebot in der Natur dankbar auf das Zuckersirup. In vielen Fällen ermöglicht es den Bienen eine gesündere Überwinterung, da das eingebrachte Futter im Vergleich zu dunklen Honigen von den Bienen leichter verdaut werden kann. Hat der Imker bis dahin keine Fehler gemacht, bleibt ihm über den gesamten Winter bis zu einer Restentmilbung im Dezember nur die Möglichkeit zu hoffen und bangen, dass seine Bienen bis zum zarten Frühling überleben und vereinzelt wärmere Tage für kleinere Ausflüge nutzen.

Im Anschluss an die theoretischen Erklärungen konnten sich die Teilnehmer am Lehrbienenstand auch in der Praxis ein Bild von den Bienen machen und an den geöffneten Beuten die Bienenvölker bestaunen und weitere Fragen zu stellen.

Für alle Mitglieder von Imkervereinen und interessierten Jungimkern (oder solche die es werden wollen) veranstaltet der Imkerverein Mömbris ab sofort an jedem letztem Freitag im Monat  (Nächster Termin: 29. April ab 19:00 Uhr) einen Imkerfachgespräch im Vereinsheim am Lehrbienenstand in der Vikarstraße in Mömbris-Daxberg. Bei gemütlichem Beisammensein können systemübergreifend Methoden und Tricks besprochen werden. Darüberhinaus werden sonntags im Zweiwochenrhythmus (Nächster Termin: 17. April ab 10:00 Uhr) die praktischen Schulungen am Lehrbienenstand angeboten. Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter www.imker-moembris.de

 

Neue Vorstandschaft gewählt

Am Samstag, dem 09. Januar 2016 kamen die Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung in das Vereinsheim am Lehrbienenstand zusammen.

Werner Schielke bleibt weiterhin Vorsitzender und treibende Kraft des Imkervereins. Florian Uhl und Torsten Wissel wurden dankend aus der Vorstandschaft entlassen und werden künftig durch Dominik Koch und Florian Gehringer ersetzt.

Als Schriftführerin agiert künftig Martina Peter. Weiterhin im Amt als Kassiererin bleibt Anita Zitz.