Der Kindergarten aus Daxberg und Schimborn besuchen die örtlichen Imker an Ihrem Lehrbienenstand.

Traditionell besuchen die Kindergärten aus dem Markt Mömbris den lokalen Imkerverein um die Bienen und den Honig besser kennenzulernen. In einer Zeit in der Landwirte immer öfter aufgeben müssen und unsere Kinder die Lebensmittel in Plastikverpackungen und nicht mehr in ihrer Urform kennen, ist die Früherziehung in diesem Bereich ein besonderes Anliegen des Imkervereins Mömbris.

Die Kinder vom Farbklecks trotzten dem wechselnden Wetter und unternahmen auch bei Regen eine kleine Wanderung zum Lehrbienenstand. Die Kinder aus Schimborn wurden auf Grund der längeren Wegstrecke mit dem Auto gebracht.
Nach einem herzlichen Empfang, stärkten sich die Kinder mit leckerem Bienenhonigbrötchen.
Anschließend erzählten Werner Schielke und Florian Gehringer (beide Vorsitzende des Imkervereins Mömbris) in sehr kindgerechter Weise, alles über die Welt der Bienen und die Herstellung von goldgelbem Honig. Die kleinen Gäste lernten unter anderem die Arbeit eines Imkers und die Werkzeuge die er dabei verwendet kennen. Fühlen, Schmecken, Riechen, Anfassen und Ausprobieren war unbedingt erwünscht. Dabei konnten die Kinder unter anderem den Imkerhut aufsetzen, echte Bienenwaben und Bienenwachs in der Hand halten und die Bienenkönigin im Schaukasten suchen. Auch der Duft der glimmenden Holzspähne aus dem Smoker hinterliessen bleibende Eindrücke. Natürlich durfte nach einem Blick in den Schaukasten auch das Öffnen eines Wirtschaftsvolkes, also einem großen Volk das zum Honigernte eingesetz wird, nicht fehlen. Die mutigen Kinder konnten dabei das wilde, aber trotzdem sehr geordnete Treiben des Bienenvolkes hautnah erleben.

Die interessierten Fragen der Kinder, wie z.B. „…wo lebt die kleine Biene?“, „…sind Bienen gefährlich?“, „…wie heißen die Männchen und die Weibchen?“ zeigten, dass unsere Kinder einen unverfälschten Blick auf Bienen uns unsere Umwelt genießen. Es gilt die Neugierde gleichermaßen zu stillen und weiter zu fördern um auch in Zukunft – nicht nur im Kahlgrund – den Blick für eine ausgewogene Landschaft zu gewährleisten und unsere Umwelt in Verlängerung dessen zu schützen.